Mit dem eigenen Kamin preiswert heizen
Written by admin on June 28th, 2008Mit dem eigenen Kamin preiswert heizen
Öl und Gas nicht die einzigen Wärmequellen Wenn es abends langsam wieder früher dunkler wird, und die Strassen sich mit nassem Laub füllen, sind das sichere Zeichen dafür, dass es mit dem Sommer mal wieder vorbei ist. Shirts und Shorts gehen in den Winterschlaf, und für Mäntel und Pullover beginnt eine neue Saison. Die kalten Monate [...]
Öl und Gas nicht die einzigen Wärmequellen
Wenn es abends langsam wieder früher dunkler wird, und die Strassen sich mit nassem Laub füllen, sind das sichere Zeichen dafür, dass es mit dem Sommer mal wieder vorbei ist. Shirts und Shorts gehen in den Winterschlaf, und für Mäntel und Pullover beginnt eine neue Saison. Die kalten Monate machen sich breit, und es muss wieder geheizt werden. Aber während es draussen ungemütlich wird, und sich in den eigenen vier Wänden wohlige Wärme ausbreitet, stellt sich auch eine bekannte und weniger angenehme Nebenwirkung ein. Denn zusammen mit der Innentemperatur steigt auch das Kostenbarometer. Wer im Winter nicht frieren will – und wer will das schon – muss leider auch tief in die Tasche greifen. Spass macht das wenig, und die gestiegenen Öl- und Gaspreise tun ihr Übriges, um einem das Heizvergnügen in den Wintermonaten noch zusätzlich zu verderben. Grund genug, über Alternativen nachzudenken.
Die Entdeckung des Feuermachens irgendwann in grauer Vorzeit gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten Errungenschaften der Menschheit. Man fragt sich, warum wir heute dieser Entdeckung weitestgehend blind gegenüberstehen. Im Grunde hatte es der Höhlenmensch doch besser als wir: Holz besorgen, Feuer machen, fertig. Von Kostenfragen unbehelligt liess er es sich in den kalten Monaten gut gehen. Zwar ist es heute mit der Winterwärme auch beim allerbesten Willen nicht ganz so einfach – ein bisschen von dieser Methode lernen können wir aber allemal. Denn nicht umsonst ist der offene Kamin ja sozusagen das Lagerfeuer des zivilisierten Bürgers. Neben dem Effekt behaglicher Gemütlichkeit beim wohligen Blick auf loderndes Kaminfeuer ist uns jedoch meistens gar nicht klar, dass wir es hier mit einer Methode der Wärmeerzeugung zu tun haben, die ganz erhebliche Kosten sparen hilft. Schluss mit überteuerten Öl- und Gaspreisen, stattdessen zurück zur Natur – also in diesem Fall zurück zum Kaminfeuer. Und dabei sind die Möglichkeiten weit umfangreicher, als man sich das auf den ersten Blick vorstellen würde.
In aller Regel mag man wohl zunächst davon ausgehen, dass ein Kamin ausschliesslich für den Wärmebedarf desjenigen Raumes zuständig ist, in dem das Feuer fröhlich vor sich hin lodert. Das ist zwar richtig, muss aber bei weitem nicht alles sein. Und da liegt erfreulicherweise ein entscheidender Vorteil zur Situation des Höhlenmenschen. Denn tatsächlich ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, nicht nur einem einzigen Raum, sondern gar dem gesamten Heizsystem eines Haushaltes sozusagen Feuer zu machen. Sogenannte wasserführende Kaminöfen mit Speicheranschluss schaffen es tatsächlich, weit über die Hälfte ihrer Wärmeproduktion in die Heizleistung mit einzubringen. Überschüssige Wärme fliesst dabei in den Wasserkreislauf ein und kann gespeichert werden. Das bringt den angenehmen Nebeneffekt mit sich, dass auf diese Weise, und je nach Verbrauch, erhebliche Anteile des eigenen Heiz- und Warmwasserbedarfs abgedeckt werden können. Und das ist nicht nur bemerkenswert, sondern spart auch in hohem Masse Kosten. Wer dann zusätzlich noch eine Solaranlage mit Sonnenkollektoren auf dem Dach sein eigen nennt, kann das gesparte Geld direkt in den nächsten Strandurlaub einfliessen lassen. Denn in den Sommermonaten ist man mit diesem Kombi-Modell heiztechnisch völlig kostenfrei – von den attraktiven Fördermassnahmen für derart umweltschonende Heizmethoden einmal ganz abgesehen.
Angesichts solch schlagender Argumente überzeugt und begeistert, mag man direkt ins Auto springen und zum nächsten Baumarkt düsen, um sich dort einen der zahlreich angebotenen Kaminöfen mit nach Hause zu nehmen. So einfach ist es dann aber auch wieder nicht. Bevor man mit der modernen Version klassischer Lagerfeuerromantik gehörig Geld sparen kann, müssen erst eine ganze Reihe von Fragen geklärt werden – und dabei nicht zuletzt rechtliche. Denn keine Feuerungsanlage darf ohne Genehmigung und Abnahme in Betrieb genommen werden. Und wer weiss beispielsweise schon, wie viel Sicherheitsabstand zu einer Glastür einzuhalten ist? Die landesbaurechtlichen Vorschriften sind nicht ohne, und gegebenenfalls kommen noch kommunale Bestimmungen hinzu. Ohne Abnahmebescheinigung vom zuständigen Schornsteinfegermeister geht hier gar nichts. Und wo wir schon mal beim Thema sind: ein geeigneter Schornstein ist eine unumgängliche Voraussetzung. Auch da ist man als Laie natürlich ahnungslos. Mal ganz abgesehen von der Bauartbestimmung des Kamins nach DIN 18891, oder der Beschaffenheit der Rauchrohre, oder den Vorschriften des Bundes-Immissionsschutzgesetzes für Brennstoffe. Und woher kriegt man überhaupt sein Holz, und wie und wo muss es gelagert werden, um Kaminversottung und schädliche Emissionen zu vermeiden?
Wer unter diesen Voraussetzungen jetzt entnervt abwinkt und dann doch lieber weiter gutes Geld für Öl und Gas aus dem Fenster schmeissen bzw. verheizen will, dem sei vorher geraten, doch einmal einen Experten zu Rate zu ziehen. Denn die Installation eines Kamins ist sinnvoller weise eine Dienstleistung, die ausschliesslich von Spezialisten vorgenommen werden sollte. Hier bieten Unternehmen praktische Rundum-Sorglos-Pakete, die mit der Auftragsvergabe beginnen und mit dem gemütlichen Entspannen vor dem eigenen Kamin enden, ohne dass man sich selber um irgendeinen der entscheidenden Schritte kümmern müsste. Und dabei muss man auch nicht unbedingt den letzten Notgroschen anrühren, denn die Preise halten sich doch in überschaubarem Rahmen – ganz abgesehen davon, dass sich die Investition schon nach kurzer Zeit amortisiert, und damit ausgezahlt hat.
Wer also der Preistreiberei bei Öl und Gas für seinen eigenen Bedarf ein Ende bereiten will, der ist gut beraten, über ein Kaminofensystem nachzudenken, das nicht nur dem eigenen Geldbeutel nützt, sondern auch den eigenen vier Wänden eine gute Dosis zusätzlicher Gemütlichkeit verschafft.
Veröffentlicht von Stillarius – Meisterbetrieb für Heizungs- und Sanitärtechnik, Bonn.
Source: stillarius.wordpress.com
Alternative Energie hilft Kosten sparen
Solarenergie, Solarthermie, Photovoltaik Wer weiß schon, dass in einem durchschnittlichen Haushalt mit 4 Personen jährlich bis zu 300 m³ Gas bzw. 300 Liter Heizöl eingespart werden können? Die professionell eingerichtete Solaranlage macht diese ansehnliche Einsparung zum Kinderspiel. Ganz zu schweigen vom Umweltschutz – denn zugleich reduziert sich der jährliche CO²-Ausstoß im Fall der genannten Einsparung um [...]
Solarenergie, Solarthermie, Photovoltaik
Wer weiß schon, dass in einem durchschnittlichen Haushalt mit 4 Personen jährlich bis zu 300 m³ Gas bzw. 300 Liter Heizöl eingespart werden können? Die professionell eingerichtete Solaranlage macht diese ansehnliche Einsparung zum Kinderspiel. Ganz zu schweigen vom Umweltschutz – denn zugleich reduziert sich der jährliche CO²-Ausstoß im Fall der genannten Einsparung um bis zu 600 kg Erdgas bzw. 780 kg Heizöl. Dazu muss man wissen, dass ein erheblicher Anteil der täglichen Heizkosten alleine durch Wassererwärmung verursacht wird. Pro Tag haben wir einen durchschnittlichen Warmwasserbedarf von sage und schreibe 30 bis 50 Litern pro Person – das ist schon eine beachtliche Menge. Vom gesamten Energiebedarf eines jeweiligen Haushaltes können dabei erhebliche Einsparungen gemacht werden. Dass hier gespart werden muss, leuchtet unmittelbar ein. Dass aber auch tatsächlich gespart werden kann, dazu tragen die modernen Formen der Solartechnik bei. Und dabei ist es tatsächlich möglich, bis zu 70% des Warmwasserbedarfs über Solarenergie zu decken.
Als wäre der Traum vom niemals leeren Füllhorn wahr geworden: tatsächlich gibt es diese sagenhafte unerschöpfliche Energiequelle, die wir uns zunutze machen können: die Sonne. Man mag es kaum glauben, aber pro Sekunde verschmelzen im Sonneninneren fast 600 Millionen Tonnen Wasserstoff. Die Wirkung: eine Strahlungsleistung von 63000 kW/m² auf der Sonnenoberfläche. Im Abstand von 150 Millionen km zur Erde bleibt dabei immer noch eine Strahlungsleistung von ca. 1000 W/m² in unseren Regionen übrig. Rund 1000 W/m² Sonnenenergie können pro Tag in unseren Regionen auf die Erdoberfläche treffen. Sie alleine könnte den globalen Energiebedarf für bis zu 180 Jahre vollständig abdecken. Diese Zahlen können wir für unseren täglichen Energiebedarf nutzen. Hierbei stehen die Möglichkeiten der Solarthermie an erster Stelle, gefolgt von der Option, Sonnenenergie über sogenannte Photovotaik-Anlagen zu nutzen.
Auf den Punkt gebracht, ist Photovoltaik eine Form der umweltfreundlichen Energietechnik, die in erster Linie aus Sonnenenergie elektrische Energie gewinnt. Eine Photovoltaik-Anlage verwandelt also Sonnenenergie in elektrischen Strom. Wie aber können wir diesen Strom nutzen? Das Verfahren ist recht einfach: der aus Sonnenenergie erzeugte Strom wird zunächst dem öffentlichen Stromnetz zugeführt. Am Strombezug ändert sich bei den gängigsten Anlagen nichts, denn der geschieht weiterhin über das öffentliche Netz. Der umweltfreundliche, von der Photovoltaikanlage erzeugte Strom wird jedoch im Gegenzug vom jeweiligen Stromversorger vergütet – und dies mit einer garantierten Laufzeit von 20 Jahren. Die Investition rechnet sich also risikofrei und erwirtschaftet darüber hinaus auch noch langfristigen Gewinn. Darüber hinaus lässt sich auch die Förderung solcher Anlagen beantragen.
Veröffentlicht von Stillarius – Meisterbetrieb für Heizungs- und Sanitärtechnik, Bonn.
Source: stillarius.wordpress.com

